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Ein medizinischer Härtefall

Was ist ein Kleintierzüchterzinnbecher? Sie wissen es nicht? Egal, Sie müssen das auch nicht wissen und umständlich nach der Website des Landratsamtes googeln. Ich wollte nur erwähnt haben, dass in Erbach und Michelstadt sich neue Chancen für die Region auftun, während der seine eigene Position wiederkäuende Landrat in engen Käfigen gehaltene Karnickel in einer seitenfüllenden Erklärung zu den Gewinnern des Odenwaldes kürt, derweil eigentlich die tatsächlichen Gewinner andernorts in anderen Behausungen sitzen.

Mich verwundert eben so die fehlende Aussage der Bürgerinitiative Ortsumgehung Erbach zu einem am Montag erfolgten Treffen mit dem zinnentstellten „Oberhaupt“. Zwar konnte der B45er zu den Gesprächsinhalten bisher nichts ermitteln, obwohl ihm ein ganze Reihe von informationsdienlichen Freunden zur Seite steht, allerdings sickerte durch, das reugeschneischde Zweitoberhaupt, sozusagen die Kartoffel-Prinzessin, habe sich dümmlichst daneben benommen. Nun ist ja bereits aus anderen (gesunden) Gremien bekannt, dass Frau Doktor eine überaus hochnäsige Art an den Tag legt und im Handstreich so manch Erreichtes zunichte macht. Aber solch Hochnäsigkeit (lat. Nasus arrogantia) kommt meist vor einem unerwartet schnellen Fall. In diesem Fall, wenn ihr keiner mehr zuhört. In einem ausgesprochen netten Beitrag des Hessischen Rundfunks, der sogenannten „hr1-LOUNGE“ gab es einen kleinen Einblick in die Privatsphäre: „Auf Erika Ober wartet zuhause in Michelstadt ein temperamentvoller Hund namens Stromer und Manfred, ihr Mann: `Wenn ich abends heimkomme, muss der arme Kerl sich schon zum Teil anhören, was abgelaufen ist. Und das tut er auch, er ist eigentlich ein sehr Ruhiger, Gott sei Dank. Ich glaube umgekehrt wäre das schwieriger.´“ … Öhm, ich bin mir da nicht ganz schlüssig, wer nun eigentlich zuhört. Stromer oder Manni? Oder umgekehrt?



P. S.: Wie es denn eigentlich meiner struppigen Miez ginge, fragte vor kurzem ein Tierfreund per Email. Ich besitze zwar noch immer nur den alten, fetten Kater, aber auch ihm bzw. mir wurde – nach Auffinden eines Investors in den Niederlanden – die gesamte und rein persönliche Tunnelumgehung durch das ASV Bensheim verwehrt. In Wiesbaden nachhaltig darum zu bitten, scheute ich mich, denn inzwischen begriff ich, dass es eines kleinen, geplant ausgesägten Lochs im Gartenzaun genügt, um ungehinderten Verkehr zu ermöglichen. Und in meinem Begehren wollte ich mich nicht dümmlicher darstellen, als ich es bin.




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