Ein scheinheiliger Prediger
Eine Wohnung, ein Haus, ob nun erworben oder angemietet in dem Wissen oder Unwissen um den Verkehrsfluss auf der jetzigen B45, letztlich bleibt dieser eine tatsächliche Belastung für die dortigen Anwohner. Solch objektive Betrachtung gebieten der Verstand und auch die Fairness in der jetzigen Diskussion zur neu geplanten „Ortsumgehung“. Deshalb beschäftigte ich mich bereits in dem Artikel „Ein mathematisches Wunder“ mit der Frage der zukünftigen „Entlastung“. Pfarrer Buschmann verwies sinngemäß auf seine Verantwortung und jahrelange „Kanzelversprechen“ zu eben dieser himmlischen Entlastung gegenüber den schutzbefohlenen Lämmern (die Leidtragenden mögen die Verniedlichung mir verzeihen).
Hinsichtlich einer eigentlich ganz anderen Thematik beschäftigte ich mich nochmals intensiv mit den Planungsunterlagen des ASV Bensheim, stolperte jedoch (manchmal will der liebe Gott, dass der große Zeh hängen bleibt) über ein Prognosegutachten, das eigenartiger Weise meine hellseherischen Fähigkeiten, welche aus simplem Dreisatz hervorgingen, bestätigen. Betrachten Sie bitte hierzu nachstehende, in die Planungsunterlagen eingebundene Karte des Ingenieurbüros Lohmeyer GmbH & Co. KG, Karlsruhe. …

Die Erhebungen für den sogenannten Planfall ergeben in der „Entlastung“ eine gleichbleibende BElastung. Das Verkehrsleitbild der Industrie- und Handelskammer Darmstadt dokumentiert irdische Heerscharen von 13.700 Kraftfahrzeugen, davon rechnerisch korrigierte 3,65 Prozent LKW pro Tag, also übertragen auf die Karte 13700/3,65% auf der B45 „alt“. Die Planer garantieren damit ein solides Gleichaufkommen für die Zukunft! Sogar noch ein ganzes Quäntchen mehr im ersten Teilbereich. So ganz also hält der Hirte seine Zusage nicht, wohl auch nicht in dem Sinne, dass der Stern am Horizont von Erbach etwas Gutes verheißt. Unter der Losung „Geteiltes Leid ist doppeltes Leid“ allerdings funktioniert ja auch ein Milchboykott. Und Lämmer brauchen Milch.
Hinsichtlich einer eigentlich ganz anderen Thematik beschäftigte ich mich nochmals intensiv mit den Planungsunterlagen des ASV Bensheim, stolperte jedoch (manchmal will der liebe Gott, dass der große Zeh hängen bleibt) über ein Prognosegutachten, das eigenartiger Weise meine hellseherischen Fähigkeiten, welche aus simplem Dreisatz hervorgingen, bestätigen. Betrachten Sie bitte hierzu nachstehende, in die Planungsunterlagen eingebundene Karte des Ingenieurbüros Lohmeyer GmbH & Co. KG, Karlsruhe. …

Die Erhebungen für den sogenannten Planfall ergeben in der „Entlastung“ eine gleichbleibende BElastung. Das Verkehrsleitbild der Industrie- und Handelskammer Darmstadt dokumentiert irdische Heerscharen von 13.700 Kraftfahrzeugen, davon rechnerisch korrigierte 3,65 Prozent LKW pro Tag, also übertragen auf die Karte 13700/3,65% auf der B45 „alt“. Die Planer garantieren damit ein solides Gleichaufkommen für die Zukunft! Sogar noch ein ganzes Quäntchen mehr im ersten Teilbereich. So ganz also hält der Hirte seine Zusage nicht, wohl auch nicht in dem Sinne, dass der Stern am Horizont von Erbach etwas Gutes verheißt. Unter der Losung „Geteiltes Leid ist doppeltes Leid“ allerdings funktioniert ja auch ein Milchboykott. Und Lämmer brauchen Milch.
B45er