Eine Tiefenbohrung
Jonny Hill singt in „Ich bin für die Liebe“:
„Das Dorf ist gegen den Landkreis,
der Landkreis ist gegen die Stadt,
der Gast ist gegen den Gastwirt,
wenn der kein Bier mehr hat.“
Hierzulande ist der Landkreis fast eins mit der Stadt und es lässt vermuten, dass der Wirt im Gasthaus „Zum Deigaff*“ dafür genug Bier ausschenkte. Nun verlangt die hiesige Bürgerinitiative Einsicht. … Einsicht in die Akten meine ich. Die der landrätlich umsorgten „Fachgremien“, welche auffällig einhellig feststellten, dass der Bau der „Ortsumgehung“ das Non plus Ultra unserer Odenwälder Zukunft ist. Letztlich könnten im Landratsamt-Verteidigungsfall sogar Panzer darüber rollen. Aber in diesem Stadium befinden wir uns (noch) nicht, denn Einsicht ist der klügere Weg. Ob er nun aber so klug allerdings ist, bezweifle ich. Den Weg zur Einsicht in die Akten meine ich. Denn was wird erreicht dadurch? Bereits heute ist jedem von uns klar, dass es keine Einwendungen seitens der „Fachgremien“ aus SPD, CDU, ÜWG und FDP gibt (EinzelDENKER ausgenommen). Erhofft sich die Bürgerinitiative auch da eine nochmalige Tunnelverlängerung? Erhofft sich die Bürgerinitiative die Forderung nach 2.000 mit dem Tunnel verbundenen 2.000-Watt-Abluftsaugern der Marke ROWENTA?
Lassen Sie mich zitieren aus der Erklärung der Bürgerinitiative im ODENWÄLDER ECHO VOM 21.05.2008: „Besonderes Augenmerk gilt hier bekanntlich den Abmessungen und der Ausführung des Tunnels, der die neue B 45 unter dem Gebiet der Erbacher Hoch- und Alfred-Kehrer-Straße hindurchführen soll; zuletzt hat Erbachs Stadtparlament die Röhre als im Sinne des Emissionsschutzes für die angrenzenden Wohngebiete viel zu kurz bewertet und eine Neuplanung verlangt. In diesem Punkt stimmt seine Position mit jener der Bürgerinitiative überein, die den städtischen Gremien auch deshalb bei allem Unverständnis für deren grundsätzliches Ja zum Bau respektables Verhalten bescheinigt.“
Sie lasen im P.S. zum Beitrag Eine Farce von den tiefgründigen Problemen mit NEIN zum JA und umgekehrt. Mir missfällt diese taktierende Positionierung. Erwiesen ist: eine „Ortsumgehung“ benötigt niemand, auch nicht die Tierwelt. Warum bekennt sich die Bürgerinitiative nicht (mehr) zu ihren Grundlagen? Warum gibt es keine öffentlichen Massendemonstrationen gegen den Bau (nicht gegen den Tunnel)? Warum wird nicht endlich massiver Druck ausgeübt durch Präsentation des breiten Willens zum klaren NEIN bzw. zum ...
... welches sich in dem bue-Logo manifestiert?
Ich komme noch einmal auf den Möchtegern-Trucker Jonny Hill und dessen Song zurück:
„Die einen sind gegen die andern,
und die andern sind auch nicht dafür.“
* Für die Nichthessen: Deigaff = eingebildeter, dummer Mensch
„Das Dorf ist gegen den Landkreis,
der Landkreis ist gegen die Stadt,
der Gast ist gegen den Gastwirt,
wenn der kein Bier mehr hat.“
Hierzulande ist der Landkreis fast eins mit der Stadt und es lässt vermuten, dass der Wirt im Gasthaus „Zum Deigaff*“ dafür genug Bier ausschenkte. Nun verlangt die hiesige Bürgerinitiative Einsicht. … Einsicht in die Akten meine ich. Die der landrätlich umsorgten „Fachgremien“, welche auffällig einhellig feststellten, dass der Bau der „Ortsumgehung“ das Non plus Ultra unserer Odenwälder Zukunft ist. Letztlich könnten im Landratsamt-Verteidigungsfall sogar Panzer darüber rollen. Aber in diesem Stadium befinden wir uns (noch) nicht, denn Einsicht ist der klügere Weg. Ob er nun aber so klug allerdings ist, bezweifle ich. Den Weg zur Einsicht in die Akten meine ich. Denn was wird erreicht dadurch? Bereits heute ist jedem von uns klar, dass es keine Einwendungen seitens der „Fachgremien“ aus SPD, CDU, ÜWG und FDP gibt (EinzelDENKER ausgenommen). Erhofft sich die Bürgerinitiative auch da eine nochmalige Tunnelverlängerung? Erhofft sich die Bürgerinitiative die Forderung nach 2.000 mit dem Tunnel verbundenen 2.000-Watt-Abluftsaugern der Marke ROWENTA?
Lassen Sie mich zitieren aus der Erklärung der Bürgerinitiative im ODENWÄLDER ECHO VOM 21.05.2008: „Besonderes Augenmerk gilt hier bekanntlich den Abmessungen und der Ausführung des Tunnels, der die neue B 45 unter dem Gebiet der Erbacher Hoch- und Alfred-Kehrer-Straße hindurchführen soll; zuletzt hat Erbachs Stadtparlament die Röhre als im Sinne des Emissionsschutzes für die angrenzenden Wohngebiete viel zu kurz bewertet und eine Neuplanung verlangt. In diesem Punkt stimmt seine Position mit jener der Bürgerinitiative überein, die den städtischen Gremien auch deshalb bei allem Unverständnis für deren grundsätzliches Ja zum Bau respektables Verhalten bescheinigt.“
Sie lasen im P.S. zum Beitrag Eine Farce von den tiefgründigen Problemen mit NEIN zum JA und umgekehrt. Mir missfällt diese taktierende Positionierung. Erwiesen ist: eine „Ortsumgehung“ benötigt niemand, auch nicht die Tierwelt. Warum bekennt sich die Bürgerinitiative nicht (mehr) zu ihren Grundlagen? Warum gibt es keine öffentlichen Massendemonstrationen gegen den Bau (nicht gegen den Tunnel)? Warum wird nicht endlich massiver Druck ausgeübt durch Präsentation des breiten Willens zum klaren NEIN bzw. zum ...
... welches sich in dem bue-Logo manifestiert?Ich komme noch einmal auf den Möchtegern-Trucker Jonny Hill und dessen Song zurück:
„Die einen sind gegen die andern,
und die andern sind auch nicht dafür.“
* Für die Nichthessen: Deigaff = eingebildeter, dummer Mensch
B45er