Eine Anfrage
Die Meldung des ODENWÄLDER ECHO VOM 20.05.2008 zur Bündnis 90 / Die Grünen-Anfrage vom 17.05.2008 an Landrat Schnur:
„Umgehung Erbach bleibt auf der Tagesordnung
Verkehrspolitik: Nach Absage der Kreistagsdebatte ein Fragenkatalog der Linken
ERBACH. Nach Absage der ursprünglich für 2. Juni vorgesehenen Kreistagssitzung und der damit verbundenen Zurückstellung der von den Grünen geforderten parlamentarischen Diskussion über die Erbacher Ortsumgehung halten die daran interessierten politischen Gruppierungen das Thema auf anderem Weg auf der Tagesordnung. So hat die Kreistagsfraktion der Linken die Erklärung von Landrat Horst Schnur, wonach die Kreisspitze zum Planfeststellungsverfahren für das umstrittene Projekt keinen weiteren Handlungsbedarf sieht, mit einem umfangreichen Fragenkatalog quittiert.
Wie aus einer Mitteilung der Partei hervorgeht, fordert sie auf diesem Weg unter anderem Auskunft darüber, mit welchen Inhalten der Odenwaldkreis zu dem Vorhaben Stellung bezogen hat und in welcher Weise dabei die betroffenen Bürger beteiligt wurden.
Darüber hinaus wird nach Zahl und Art der Gebäude gefragt, die während der vergangenen zwanzig Jahre – so lange laufen die Vorbereitungen für die Westumgehung bereits – im Einzugsgebiet der Neubautrasse genehmigt wurden. Darüber hinaus verlangt die Linke Aussagen des Landrats zu einzelnen Aspekten des Projekts, vor allem zur Gestaltung des Tunnels als zentralem Bestandteil. Die Frager interessiert, ob die Behörden der Kreisverwaltung die vorgesehene Aufteilung zwischen offener und geschlossener Straßenführung so passieren lassen haben. Wie die Gruppierung in Erinnerung ruft, hat die Erbacher Stadtverordnetenversammlung hier ausdrücklich eine deutliche Verlängerung der Röhre gefordert.
Stellung beziehen soll Schnur zum Umgang der Kreisbehörden mit der sehr lärmintensiven offenen Bauweise sowie den Auswirkungen, die das Fehlen einer Filteranlage zur Reinigung der Abluft für die in der Nähe der beiden Tunnelportale wohnenden Menschen haben würde.
Unklar ist für die Linken-Kreistagsabgeordneten auch, wie die an der Werner-von-Siemens-Straße ansässigen Unternehmen künftig angebunden werden sollen und welche Lösungen für die Ortsdurchfahrten Lauerbach, Schönnen, Hetzbach und Gammelsbach angeboten werden, wenn eine Erbacher Ortsumgehung eine Zunahme des Fernverkehrs auf der B 45 gefördert hat.“
Eine Anfrage, die einiges Potenzial beinhaltet und derer Beantwortung man gespannt entgegensehen darf!
„Umgehung Erbach bleibt auf der Tagesordnung
Verkehrspolitik: Nach Absage der Kreistagsdebatte ein Fragenkatalog der Linken
ERBACH. Nach Absage der ursprünglich für 2. Juni vorgesehenen Kreistagssitzung und der damit verbundenen Zurückstellung der von den Grünen geforderten parlamentarischen Diskussion über die Erbacher Ortsumgehung halten die daran interessierten politischen Gruppierungen das Thema auf anderem Weg auf der Tagesordnung. So hat die Kreistagsfraktion der Linken die Erklärung von Landrat Horst Schnur, wonach die Kreisspitze zum Planfeststellungsverfahren für das umstrittene Projekt keinen weiteren Handlungsbedarf sieht, mit einem umfangreichen Fragenkatalog quittiert.
Wie aus einer Mitteilung der Partei hervorgeht, fordert sie auf diesem Weg unter anderem Auskunft darüber, mit welchen Inhalten der Odenwaldkreis zu dem Vorhaben Stellung bezogen hat und in welcher Weise dabei die betroffenen Bürger beteiligt wurden.
Darüber hinaus wird nach Zahl und Art der Gebäude gefragt, die während der vergangenen zwanzig Jahre – so lange laufen die Vorbereitungen für die Westumgehung bereits – im Einzugsgebiet der Neubautrasse genehmigt wurden. Darüber hinaus verlangt die Linke Aussagen des Landrats zu einzelnen Aspekten des Projekts, vor allem zur Gestaltung des Tunnels als zentralem Bestandteil. Die Frager interessiert, ob die Behörden der Kreisverwaltung die vorgesehene Aufteilung zwischen offener und geschlossener Straßenführung so passieren lassen haben. Wie die Gruppierung in Erinnerung ruft, hat die Erbacher Stadtverordnetenversammlung hier ausdrücklich eine deutliche Verlängerung der Röhre gefordert.
Stellung beziehen soll Schnur zum Umgang der Kreisbehörden mit der sehr lärmintensiven offenen Bauweise sowie den Auswirkungen, die das Fehlen einer Filteranlage zur Reinigung der Abluft für die in der Nähe der beiden Tunnelportale wohnenden Menschen haben würde.
Unklar ist für die Linken-Kreistagsabgeordneten auch, wie die an der Werner-von-Siemens-Straße ansässigen Unternehmen künftig angebunden werden sollen und welche Lösungen für die Ortsdurchfahrten Lauerbach, Schönnen, Hetzbach und Gammelsbach angeboten werden, wenn eine Erbacher Ortsumgehung eine Zunahme des Fernverkehrs auf der B 45 gefördert hat.“
Eine Anfrage, die einiges Potenzial beinhaltet und derer Beantwortung man gespannt entgegensehen darf!
B45er