Eine journalistische Kostbarkeit
Samstagvormittag, noch herrlicher Sonnenschein, Vogelgezwitscher, das Rasentrimmersummen aus Antonios Garten, ein opulentes Frühstück mit Kaffee, Schinken, Ei und frischem Weck und das alles barfuss im Gras … ein schöner Wochenendbeginn. Natürlich darf da auch die Zeitung nicht fehlen, doch wird man angesichts der erwähnten paradiesischen Zustände nicht gerade animiert zum aktiven Lesen. Ohnehin sind wichtige „Umgehungs“-Neuigkeiten nicht erkennbar, irgendwann legt man das Blatt aus der Hand, streckt sich und schließt die Augen. So, ähnlich oder ganz anders ÜBERlesen haben wohl die meisten Gerhard Grünewalds Worte zum Sonntag, obwohl sie doch köstlicher und scharfzüngiger nicht sein könnten in der Kopfnote des ODENWÄLDER ECHO: “Schließlich kann man sich bei aller publizistischer Verantwortung ja nicht ständig Gedanken darüber machen, ob und wie die Welt im Allgemeinen und unser geliebter Odenwaldkreis im Besonderen im Zeichen von Klimawandel, Rohstoffmangel, demografischem Notstand und Verblödung vor dem Ende zu retten sind. …“
B45er