Ein beneidenswerter Weitblick
Am heutigen 07.05.2008 vermeldet das ODENWÄLDER ECHO:
„Heute werden im Bürgerzentrum die vier Varianten zur Trassenführung vorgestellt
GROSS-BIEBERAU. Vorstudien für die Trassenführung einer Umgehungsstraße für Groß-Bieberau werden heute Abend (7.) im Sitzungssaal des Bürgerzentrums vorgestellt. Stadtverordnetenvorsteher Erich Glott lädt dazu für 19.30 Uhr zu einer Bürgerversammlung ein. Wie die Stadt gestern mitteilte, wird ein vom Magistrat beauftragtes Planungsbüro die vier alternativen Streckenführungen für eine Ortsumgehung der B 38 vorstellen (wir haben darüber berichtet). Es handelt sich dabei um `Korridore´ für mögliche Trassen.
Für Groß-Bieberau geht es darum, die `totale Ablehnung aller gegen eine ortsnahe Trassenführung aus früheren Zeiten´ zu überwinden und 2009 alles daran zu setzen, bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans doch noch in den vordringlichen Bedarf zu kommen. Dies ist Voraussetzung für die Straßenbaubehörde, eine Umgehungsstraße zu planen.
Im vordringlichen Bedarf ist die Stadt nicht, seitdem die Planung des Amts für Straßen- und Verkehrswesen in den neunziger Jahren auf breite Ablehnung gestoßen war. Daher schien für die vom Durchgangsverkehr ins Gersprenztal stark belastete Stadt der Zug für eine Fortsetzung der inzwischen planfestgestellten Umgehung Reinheim bis zur Neuauflage des Bundesverkehrswegeplans im Jahr 2014 abgefahren.
Vorgestellt werden im Rahmen der Bürgerversammlung auch die Erhebungsdaten zur Verkehrsinfrastruktur, der die Planung zugrunde liegt. Ob auch Vertreter des Amts für Straßen- und Verkehrswesen anwesend sind, war gestern noch nicht sicher.“
Vorbildlich und nachahmenswert, wie nur 30 Kilometer entfernt mit Verantwortung, mit Menschen, Bedürfnissen, der Zukunft umgegangen wird. Man darf die Dunkes* nur beneiden!
* Dunkes ist die Original-Bezeichnung der Groß-Bieberauer. Sie reicht zurück bis in 13. Jahrhundert, da man mit drei Fingern beim Essen Kartoffeln in Salz & Pfeffer tunkte.
„Heute werden im Bürgerzentrum die vier Varianten zur Trassenführung vorgestellt
GROSS-BIEBERAU. Vorstudien für die Trassenführung einer Umgehungsstraße für Groß-Bieberau werden heute Abend (7.) im Sitzungssaal des Bürgerzentrums vorgestellt. Stadtverordnetenvorsteher Erich Glott lädt dazu für 19.30 Uhr zu einer Bürgerversammlung ein. Wie die Stadt gestern mitteilte, wird ein vom Magistrat beauftragtes Planungsbüro die vier alternativen Streckenführungen für eine Ortsumgehung der B 38 vorstellen (wir haben darüber berichtet). Es handelt sich dabei um `Korridore´ für mögliche Trassen.
Für Groß-Bieberau geht es darum, die `totale Ablehnung aller gegen eine ortsnahe Trassenführung aus früheren Zeiten´ zu überwinden und 2009 alles daran zu setzen, bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans doch noch in den vordringlichen Bedarf zu kommen. Dies ist Voraussetzung für die Straßenbaubehörde, eine Umgehungsstraße zu planen.
Im vordringlichen Bedarf ist die Stadt nicht, seitdem die Planung des Amts für Straßen- und Verkehrswesen in den neunziger Jahren auf breite Ablehnung gestoßen war. Daher schien für die vom Durchgangsverkehr ins Gersprenztal stark belastete Stadt der Zug für eine Fortsetzung der inzwischen planfestgestellten Umgehung Reinheim bis zur Neuauflage des Bundesverkehrswegeplans im Jahr 2014 abgefahren.
Vorgestellt werden im Rahmen der Bürgerversammlung auch die Erhebungsdaten zur Verkehrsinfrastruktur, der die Planung zugrunde liegt. Ob auch Vertreter des Amts für Straßen- und Verkehrswesen anwesend sind, war gestern noch nicht sicher.“
Vorbildlich und nachahmenswert, wie nur 30 Kilometer entfernt mit Verantwortung, mit Menschen, Bedürfnissen, der Zukunft umgegangen wird. Man darf die Dunkes* nur beneiden!
* Dunkes ist die Original-Bezeichnung der Groß-Bieberauer. Sie reicht zurück bis in 13. Jahrhundert, da man mit drei Fingern beim Essen Kartoffeln in Salz & Pfeffer tunkte.
B45er