Eine alte Geschichte
Da haben wir es wieder. Die Obrigkeit diktiert, das Volk darf den Mund halten und höchstens zähneknirschend nicken. So zumindest wünschen sich das die Erbacher Stadtverordneten. Denn was da kommen soll, belastet das Stadtsäckel nicht (aus dem ohnehin nix zu holen ist) und Steuergelder werden ja allerorten in den Sand gesetzt.
Was da kommen soll? Nun, schauen wir es uns doch einmal an.

Eine „Ortsumgehung“. TÖRÖ!
Schlichtweg Irrsinn jedoch, denn die geplante Trasse führt durch Wohngebiete. Betroffen sind 6.000 Menschen. Damit nicht genug, plant man massive Enteignungen, denn „Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“ Aber das kennen wir ja alles aus vergangenen Zeiten, als Siegfried noch mit dem Drachen kämpfte.
42 Millionen Euro sollte der Spaß ursprünglich kosten, um diesen Bau zu verwirklichen. Heute darf man von einer weit höheren Summe ausgehen, auch deshalb, weil die Planer just die gleichen sind, welche in der Höchster Umgehung den Kreisel berechneten. Aber das alles macht ja nichts, denn Bauen muss schließlich auch noch ein wenig zum Denken anregen und der Finanzhaushalt des Bundes ganz regelmäßig Ausgaben ausweisen. Wie ansonsten wären Steuererhöhungen denn noch zu rechtfertigen?!
Wie in der Streckenführung zu sehen ist, wird richtig viel Beton benötigt. Zwei Naturschutzgebiete, eines davon von der Europäischen Union auf der Roten Liste erwähnt und ein Trinkwasserreservoir, welches fast die ganze Stadt und drei Ortsteile mit dem lebenswichtigen Nass versorgt, müssen zugeschüttet werden. Schließlich sollen in naher Zukunft dicke, fette Brummis über den Schotter rollen können, um dem Gipfel die Krone aufzusetzen. ...
Dem Tunnel - ein Meisterwerk der Baukunst. Er unterführt, versteckt und schluckt. Naja, nicht ganz, also irgendwo müssen die Abgase ja hin. Aber auch hier waren die Planer feinfühlig. Mittels Turbinen an den Tunnelausgängen bläst man den Dreck einfach in die Luft, einerseits direkt in das Wohngebiet von Erbach-West, andererseits auf der Höhe einer Wohneinrichtung der Nieder-Ramstädter Diakonie und einer Altenwohnanlage. Die merken ohnehin nichts mehr! Ein wenig unverständlich erscheint die Wut der Anwohner insgesamt, bei dem oftmaligen Westwind wird doch sowieso all die ganze Pest über die Innenstadt geweht.
Wie auch der Lärm. Im Zeitalter der Posaunen von Jericho hätten sie gebraucht, was als weitere Idee der Planer einherzieht - Schallschutzwände. Bis zu fünf Meter hoch, wenn schon, denn schon. Selbst der gefährlichste Gefahrguttransporter verschwindet dahinter, wenn er nicht gerade im Wasser versackt und daraus eine Giftsuppe zaubert, mit der endlich der aufwändige Schutz von Gekreuch und Gefleuch überflüssig wird. Dafür wird ja auch eine Menge Geld lockergemacht und das kann man dann wieder in den Topf bringen, aus dem neue Ideen sprießen. Wie wäre es mit einer Müllverbrennungsanlage neben dem Alexanderbad? Also im Sommer ist da echt viel Unrat zu entsorgen.
Was da kommen soll? Nun, schauen wir es uns doch einmal an.

Eine „Ortsumgehung“. TÖRÖ!
Schlichtweg Irrsinn jedoch, denn die geplante Trasse führt durch Wohngebiete. Betroffen sind 6.000 Menschen. Damit nicht genug, plant man massive Enteignungen, denn „Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“ Aber das kennen wir ja alles aus vergangenen Zeiten, als Siegfried noch mit dem Drachen kämpfte.
42 Millionen Euro sollte der Spaß ursprünglich kosten, um diesen Bau zu verwirklichen. Heute darf man von einer weit höheren Summe ausgehen, auch deshalb, weil die Planer just die gleichen sind, welche in der Höchster Umgehung den Kreisel berechneten. Aber das alles macht ja nichts, denn Bauen muss schließlich auch noch ein wenig zum Denken anregen und der Finanzhaushalt des Bundes ganz regelmäßig Ausgaben ausweisen. Wie ansonsten wären Steuererhöhungen denn noch zu rechtfertigen?!
Wie in der Streckenführung zu sehen ist, wird richtig viel Beton benötigt. Zwei Naturschutzgebiete, eines davon von der Europäischen Union auf der Roten Liste erwähnt und ein Trinkwasserreservoir, welches fast die ganze Stadt und drei Ortsteile mit dem lebenswichtigen Nass versorgt, müssen zugeschüttet werden. Schließlich sollen in naher Zukunft dicke, fette Brummis über den Schotter rollen können, um dem Gipfel die Krone aufzusetzen. ...
Dem Tunnel - ein Meisterwerk der Baukunst. Er unterführt, versteckt und schluckt. Naja, nicht ganz, also irgendwo müssen die Abgase ja hin. Aber auch hier waren die Planer feinfühlig. Mittels Turbinen an den Tunnelausgängen bläst man den Dreck einfach in die Luft, einerseits direkt in das Wohngebiet von Erbach-West, andererseits auf der Höhe einer Wohneinrichtung der Nieder-Ramstädter Diakonie und einer Altenwohnanlage. Die merken ohnehin nichts mehr! Ein wenig unverständlich erscheint die Wut der Anwohner insgesamt, bei dem oftmaligen Westwind wird doch sowieso all die ganze Pest über die Innenstadt geweht.
Wie auch der Lärm. Im Zeitalter der Posaunen von Jericho hätten sie gebraucht, was als weitere Idee der Planer einherzieht - Schallschutzwände. Bis zu fünf Meter hoch, wenn schon, denn schon. Selbst der gefährlichste Gefahrguttransporter verschwindet dahinter, wenn er nicht gerade im Wasser versackt und daraus eine Giftsuppe zaubert, mit der endlich der aufwändige Schutz von Gekreuch und Gefleuch überflüssig wird. Dafür wird ja auch eine Menge Geld lockergemacht und das kann man dann wieder in den Topf bringen, aus dem neue Ideen sprießen. Wie wäre es mit einer Müllverbrennungsanlage neben dem Alexanderbad? Also im Sommer ist da echt viel Unrat zu entsorgen.
B45er