Eine Kräftekonzentration
Das ODENWÄLDER ECHO vom 21.07.2008:
„Ausbaugegner machen mobil
Bundesstraße 45: Kritiker der Projekte wollen ihre Kräfte in der Erbacher Bürgerinitiative bündeln – 1600 Unterschriften
MICHELSTADT. Die Michelstädter Bürger, die Widerstand gegen den geplanten vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 45 zwischen Potsdamer Platz und Stockheimer Knoten leisten wollen, sollen sich der Erbacher Bürgerinitiative (BUE) gegen die Ortsumgehung anschließen. Dafür machte sich Rainer Muhn stark, bislang Ansprechpartner für die Michelstädter Anwohner entlang der Ausbaustrecke. ´Das hilft uns allen,` warb er am Freitagabend in einer Informationsveranstaltung im Stockheimer Gasthaus ´Nibelungen`: ´Ohne die Erbacher wären wir längst nicht so weit.` Es sei letztlich den Aktionen der Bürgerinitiative der Kreisstadt zu verdanken, dass sich die Michelstädter Stadtverordneten einmütig gegen das Vorhaben aussprachen.
Inzwischen seien außerdem mehr als 1600 Unterschriften gesammelt und an Bürgermeister Reinhold Ruhr übergeben worden. ´Die Hausaufgaben sind gemacht`, stellte Muhn fest. Auch BUE-Vorsitzender Michael Barth hatte sich für eine Bündelung der Kräfte ausgesprochen: ´Nur durch eine große Zahl betroffener Bürger werden wir im Planfeststellungsverfahren Eindruck erwecken.`
Für Peter Kabrhel ´ist es planungstechnisch bereits drei Minuten nach zwölf`. Der Diplomkaufmann plädierte dafür, die für die Straßenverbreiterung und die Ortsumgehung kalkulierte Summe von insgesamt 45 Millionen Euro dem Ausbau innerörtlicher Verkehrsverbindungen und Strukturmaßnahmen zufließen zu lassen, ´die dem gesamten Odenwald zugute kommen`. Das Verfahren werde mit großer Vehemenz vorangetrieben, ´obwohl es nicht in der Prioritätenliste des Bundesfernstraßengesetzes aufgeführt ist`.
Falls trotz aller Ungereimtheiten der Planung und der zahlreichen Widersprüche der Ausbau genehmigt werde, bleibe nur noch der Klageweg. ´Dafür brauchen wir die Jahresbeiträge möglichst vieler Mitglieder`. Das Projekt sprenge alle Dimensionen der Vorstellungskraft und lasse den Tourismus im Odenwald sterben.
Sollte der Ausbau tatsächlich kommen, gerate das Mümlingtal für Lastwagen auf dem Weg vom Frankfurter Kreuz in den Raum Heilbronn zur Maut sparenden Durchfahrtsschneise. Kabrhel: ´Nicht mit uns – wir wollen unsere Ruhe.`
Große Hoffnungen setzt die Bürgerinitiative auf den 2009 anstehenden Führungswechsel im Landratsamt und die Unterstützung politischer Parteien, nicht nur auf Orts- und Kreisebene. Für Mittwoch (23.) lädt sie zu einem Treffen mit dem FDP-Landtagsabgeordneten Leif Blum ein. Ab 16 Uhr sollen in Erbach von der Neckarstraße 71 aus mehrere neuralgische Punkte der Ausbauplanung in Augenschein genommen werden.
Gegen 17.45 Uhr besteht dann im Erbacher Tennis-Hotel (Carl-Benz-Straße 3) Gelegenheit zum Meinungsaustausch.“
Der B45er muss ehrlich gestehen, keinerlei Informationen dahin gehend zu besitzen, dass es, so der Diplomkaufmann Kabrhel, „planungstechnisch bereits drei Minuten nach zwölf“ ist. Ganz im Gegenteil wurde der vierspurige Ausbau in Michelstadt (noch) nicht einmal in den vordringlichen Bedarfsplan aufgenommen. Magistrat und Stadt Michelstadt lehnten das Projekt ab unter dem Motto: „Für die(se) Wand hebt sich keine Hand“...

Sollte die Bürgerinitiative also ihre „Ruhe“ suchen, wäre es wohl angebracht, das im Baufortschritt befindliche Altenheim als künftiges Versammlungsdomizil zu wählen. Denn Fakt ist, „Mit den aktuellen Beschlüssen der Magistrate von Erbach und Michelstadt und deren Abstimmung in der Interkommunalen Arbeitsgruppe rückt ein potenzielles Gemeinschaftsmodell ins Blickfeld, mit dem sich der Straßenverkehr durch beide Kommunen ohne einen Ausbau der B 45 beherrschen lassen soll.“. Womit sich die Frage stellt, warum die Bürgerinitiative nicht schon seit Veröffentlichung der Erklärung der beiden Magistrate vom 04.06.2008 den nahen, konstruktiven Kontakt suchte, um Ideen in dieses Zukunftsbild einzubringen.
„Ausbaugegner machen mobil
Bundesstraße 45: Kritiker der Projekte wollen ihre Kräfte in der Erbacher Bürgerinitiative bündeln – 1600 Unterschriften
MICHELSTADT. Die Michelstädter Bürger, die Widerstand gegen den geplanten vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 45 zwischen Potsdamer Platz und Stockheimer Knoten leisten wollen, sollen sich der Erbacher Bürgerinitiative (BUE) gegen die Ortsumgehung anschließen. Dafür machte sich Rainer Muhn stark, bislang Ansprechpartner für die Michelstädter Anwohner entlang der Ausbaustrecke. ´Das hilft uns allen,` warb er am Freitagabend in einer Informationsveranstaltung im Stockheimer Gasthaus ´Nibelungen`: ´Ohne die Erbacher wären wir längst nicht so weit.` Es sei letztlich den Aktionen der Bürgerinitiative der Kreisstadt zu verdanken, dass sich die Michelstädter Stadtverordneten einmütig gegen das Vorhaben aussprachen.
Inzwischen seien außerdem mehr als 1600 Unterschriften gesammelt und an Bürgermeister Reinhold Ruhr übergeben worden. ´Die Hausaufgaben sind gemacht`, stellte Muhn fest. Auch BUE-Vorsitzender Michael Barth hatte sich für eine Bündelung der Kräfte ausgesprochen: ´Nur durch eine große Zahl betroffener Bürger werden wir im Planfeststellungsverfahren Eindruck erwecken.`
Für Peter Kabrhel ´ist es planungstechnisch bereits drei Minuten nach zwölf`. Der Diplomkaufmann plädierte dafür, die für die Straßenverbreiterung und die Ortsumgehung kalkulierte Summe von insgesamt 45 Millionen Euro dem Ausbau innerörtlicher Verkehrsverbindungen und Strukturmaßnahmen zufließen zu lassen, ´die dem gesamten Odenwald zugute kommen`. Das Verfahren werde mit großer Vehemenz vorangetrieben, ´obwohl es nicht in der Prioritätenliste des Bundesfernstraßengesetzes aufgeführt ist`.
Falls trotz aller Ungereimtheiten der Planung und der zahlreichen Widersprüche der Ausbau genehmigt werde, bleibe nur noch der Klageweg. ´Dafür brauchen wir die Jahresbeiträge möglichst vieler Mitglieder`. Das Projekt sprenge alle Dimensionen der Vorstellungskraft und lasse den Tourismus im Odenwald sterben.
Sollte der Ausbau tatsächlich kommen, gerate das Mümlingtal für Lastwagen auf dem Weg vom Frankfurter Kreuz in den Raum Heilbronn zur Maut sparenden Durchfahrtsschneise. Kabrhel: ´Nicht mit uns – wir wollen unsere Ruhe.`
Große Hoffnungen setzt die Bürgerinitiative auf den 2009 anstehenden Führungswechsel im Landratsamt und die Unterstützung politischer Parteien, nicht nur auf Orts- und Kreisebene. Für Mittwoch (23.) lädt sie zu einem Treffen mit dem FDP-Landtagsabgeordneten Leif Blum ein. Ab 16 Uhr sollen in Erbach von der Neckarstraße 71 aus mehrere neuralgische Punkte der Ausbauplanung in Augenschein genommen werden.
Gegen 17.45 Uhr besteht dann im Erbacher Tennis-Hotel (Carl-Benz-Straße 3) Gelegenheit zum Meinungsaustausch.“
Der B45er muss ehrlich gestehen, keinerlei Informationen dahin gehend zu besitzen, dass es, so der Diplomkaufmann Kabrhel, „planungstechnisch bereits drei Minuten nach zwölf“ ist. Ganz im Gegenteil wurde der vierspurige Ausbau in Michelstadt (noch) nicht einmal in den vordringlichen Bedarfsplan aufgenommen. Magistrat und Stadt Michelstadt lehnten das Projekt ab unter dem Motto: „Für die(se) Wand hebt sich keine Hand“...

Sollte die Bürgerinitiative also ihre „Ruhe“ suchen, wäre es wohl angebracht, das im Baufortschritt befindliche Altenheim als künftiges Versammlungsdomizil zu wählen. Denn Fakt ist, „Mit den aktuellen Beschlüssen der Magistrate von Erbach und Michelstadt und deren Abstimmung in der Interkommunalen Arbeitsgruppe rückt ein potenzielles Gemeinschaftsmodell ins Blickfeld, mit dem sich der Straßenverkehr durch beide Kommunen ohne einen Ausbau der B 45 beherrschen lassen soll.“. Womit sich die Frage stellt, warum die Bürgerinitiative nicht schon seit Veröffentlichung der Erklärung der beiden Magistrate vom 04.06.2008 den nahen, konstruktiven Kontakt suchte, um Ideen in dieses Zukunftsbild einzubringen.
B45er
??
ich stelle mir allen Ernstes die Frage, was du mit dem geschwollenen Gesabbel bezweckst?
Soll das ein Angriff auf die BUE ein? Sollen diese Art Äußerung einen Bau der sog. Umgehungsstraße verhindern?
Doch wohl eher nicht! Also mal bitt zurück zum Thema!!
Es grüßt der Horst
Es grüßt der Horst