Eine Farce
Spätestens am heutigen Freitag dürfte den meisten die Bedeutung einer Entscheidung bewusst geworden sein, welche in der Stadtverordnetenversammlung gefällt wurde. Ein mehrheitliches JA zum Bau einer „Umgehungsstraße“ erreicht somit die tatsächliche Wirkung einer schallenden Ohrfeige an die betroffenen Menschen. Inkompetenz und parteienpolitisches Gerangel haben zu einem klaren JA an die bewusste Zerstörung der Umwelt, zu einem klaren JA an die bedeutsame Verschlechterung der Lebensverhältnisse, zu einem klaren JA an die rigorose Verschwendung von Millionen und Abermillionen an Steuergeldern, zu einem klaren JA an die massive Wertminderung von Grund und Boden, zu einem klaren JA an Dummheit und Ignoranz geführt. Einzig die drei Stadtverordneten Frau Weyrauch sowie Herren Barnack und Walther, denen ich meine Hochachtung zolle, müssen – wahrlich nicht nur visuell – von dieser stumpfsinnigen Altherrenriege ausgenommen werden. Ein neben mir sitzender Besucher der gestrigen Sitzung äußerte: „Die gehören doch ins Altersheim.“ und ich möchte dieser Aussage heute hinzufügen: Ja, in das entstehende am Rößbächlein, denn eine geforderte Tunnelverlängerung muss nicht zwingend erfolgen und damit säßen sie an der Basis des Unheils. So, wie in ihrer Beschlussfassung am gestrigen Abend.
Der Selbstgefälligkeit waren keine Grenzen gesetzt. Bürgermeister Buschmann setzte dieser makabren Inszenierung die (Tunnel-)Krone auf. Er hätte – wie leider Gottes nur angedroht – diese nehmen und gehen sollen. Für immer. Und ihn mitnehmen, den Harlekin der höfischen Zeremonie Duarte Marques, welcher sich abendverlängernd im Schnellsprechen übte. Wie lang sind eigentlich 350 Meter Zusatz-Tunnel? In etwa? Etwas mehr, als der bereits geplante? Cirka eine zusätzliche Verlängerung von diesem „Etwas mehr“? Oder doch nur die Hälfte? Erschreckend kurz würde ich meinen!
Hätte doch nur einer der sonst so agilen Bürgerinitiativler RTL zu diesem Schauspiel eingeladen. Hohe Quoten wären garantiert gewesen für dieses „Big Brother“ der untersten Schublade.
Fassungslosigkeit, Wut und Entsetzen bestimmten die Meinung der vorzeitig den Saal verlassenden Bürger. Dieses tief sitzende Gefühl wird verankert bleiben bis in die nächste Wahlperiode. Und man darf gespannt sein, welche Ausreden CDU, SPD und ÜWG in dem voraussichtlichen Bau-Dreck-Wahlkampf finden.
P.S.: Wenn Ja JA bedeutet, heißt das nun automatisch, dass nein NEIN ist oder wäre der Logik halber ein nein JA angebrachter? Diese Polemik der Stadtverordneten wird wohl jedem ein Rätsel bleiben.
Der Selbstgefälligkeit waren keine Grenzen gesetzt. Bürgermeister Buschmann setzte dieser makabren Inszenierung die (Tunnel-)Krone auf. Er hätte – wie leider Gottes nur angedroht – diese nehmen und gehen sollen. Für immer. Und ihn mitnehmen, den Harlekin der höfischen Zeremonie Duarte Marques, welcher sich abendverlängernd im Schnellsprechen übte. Wie lang sind eigentlich 350 Meter Zusatz-Tunnel? In etwa? Etwas mehr, als der bereits geplante? Cirka eine zusätzliche Verlängerung von diesem „Etwas mehr“? Oder doch nur die Hälfte? Erschreckend kurz würde ich meinen!
Hätte doch nur einer der sonst so agilen Bürgerinitiativler RTL zu diesem Schauspiel eingeladen. Hohe Quoten wären garantiert gewesen für dieses „Big Brother“ der untersten Schublade.
Fassungslosigkeit, Wut und Entsetzen bestimmten die Meinung der vorzeitig den Saal verlassenden Bürger. Dieses tief sitzende Gefühl wird verankert bleiben bis in die nächste Wahlperiode. Und man darf gespannt sein, welche Ausreden CDU, SPD und ÜWG in dem voraussichtlichen Bau-Dreck-Wahlkampf finden.
P.S.: Wenn Ja JA bedeutet, heißt das nun automatisch, dass nein NEIN ist oder wäre der Logik halber ein nein JA angebrachter? Diese Polemik der Stadtverordneten wird wohl jedem ein Rätsel bleiben.
B45er