Ein weiterer Denkanstoß
● Groß-Bieberau
Wie ECHO ONLINE meldet und eigentlich bekannt sein dürfte, ist auch in Groß-Bieberau eine Ortsumgehung angedacht. Vier alternative Streckenführungen stehen zur Debatte und von vorn herein spricht man hier mit den Bürgern. „Retentionsraum“ (Anm.: der durchaus auch im Bereich des Erbacher Rossbächleins gegeben ist) „sei ein K.o.-Kriterium für jede Planung, sagte Bürgermeister (!) Seubert. So war es in der alten Planung des ASV noch nicht möglich, die Gersprenzaue zu queren, weshalb die Behörde ultimativ den Trassenverlauf entlang der Bahnlinie direkt hinter der Wohnbebauung favorisierte. Da die Trasse zudem Sportplätze und Freizeitgelände im Osten der Stadt abgetrennt hätte, war sie politisch nicht durchzusetzen. Die 2,5 Kilometer lange Trasse verliefe hinter dem Schützenhaus und durchschnitte ein nach Meinung Werner Seuberts wichtiges Biotop und läge in Ausschnitt des Hangs.“ „Landschaftsästhetik“, Bürgernähe in der Bewertung der Planung und eine „ortsferne Lösung“ sind die maßgebenden Kriterien weit im Vorfeld einer Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan.
● Darmstadt
Auch hier bewegt eine Umgehung die Gemüter. „Der Bau der Nordostumgehung schadet dem Darmstädter Einzelhandel, weil die Straße die Kunden aus dem Odenwald direkt zum neuen Einkaufszentrum in Weiterstadt führt. Statt dieser Umgehungsstraße solle der öffentliche Nahverkehr so gefördert werden, dass die Bewohner aus dem Umland gern mit der Straßenbahn in die Darmstädter Innenstadt kommen. Diese Ansicht vertritt die Bürgerinitiative „Ohne Nordostumgehung“ in einem offenen Brief an die Industrie- und Handelskammer.“ Und weiter: „Die Nordostumgehung halte einer Kosten-Nutzen-Analyse nicht stand. … Durch den Bau der Nordostumgehung werde Darmstadts größtes und beliebtestes Freizeit- und Sportgelände für Jahre unbenutzbar, weil die Straße in einem Tunnel unter dem Bürgerpark verlaufe. Dieser Tunnel werde in offener Bauweise ausgeführt. Statt der Nordostumgehung schlägt die Bürgerinitiative vor, am Osteingang Darmstadts kostenlose Parkplätze anzubieten und einen kostenlosen Straßenbahntransfer in die Innenstadt. Überhaupt solle der öffentliche Nahverkehr mehr gefördert werden, ebenso der Ausbau des Radwegenetzes.“
Wie ECHO ONLINE meldet und eigentlich bekannt sein dürfte, ist auch in Groß-Bieberau eine Ortsumgehung angedacht. Vier alternative Streckenführungen stehen zur Debatte und von vorn herein spricht man hier mit den Bürgern. „Retentionsraum“ (Anm.: der durchaus auch im Bereich des Erbacher Rossbächleins gegeben ist) „sei ein K.o.-Kriterium für jede Planung, sagte Bürgermeister (!) Seubert. So war es in der alten Planung des ASV noch nicht möglich, die Gersprenzaue zu queren, weshalb die Behörde ultimativ den Trassenverlauf entlang der Bahnlinie direkt hinter der Wohnbebauung favorisierte. Da die Trasse zudem Sportplätze und Freizeitgelände im Osten der Stadt abgetrennt hätte, war sie politisch nicht durchzusetzen. Die 2,5 Kilometer lange Trasse verliefe hinter dem Schützenhaus und durchschnitte ein nach Meinung Werner Seuberts wichtiges Biotop und läge in Ausschnitt des Hangs.“ „Landschaftsästhetik“, Bürgernähe in der Bewertung der Planung und eine „ortsferne Lösung“ sind die maßgebenden Kriterien weit im Vorfeld einer Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan.
● Darmstadt
Auch hier bewegt eine Umgehung die Gemüter. „Der Bau der Nordostumgehung schadet dem Darmstädter Einzelhandel, weil die Straße die Kunden aus dem Odenwald direkt zum neuen Einkaufszentrum in Weiterstadt führt. Statt dieser Umgehungsstraße solle der öffentliche Nahverkehr so gefördert werden, dass die Bewohner aus dem Umland gern mit der Straßenbahn in die Darmstädter Innenstadt kommen. Diese Ansicht vertritt die Bürgerinitiative „Ohne Nordostumgehung“ in einem offenen Brief an die Industrie- und Handelskammer.“ Und weiter: „Die Nordostumgehung halte einer Kosten-Nutzen-Analyse nicht stand. … Durch den Bau der Nordostumgehung werde Darmstadts größtes und beliebtestes Freizeit- und Sportgelände für Jahre unbenutzbar, weil die Straße in einem Tunnel unter dem Bürgerpark verlaufe. Dieser Tunnel werde in offener Bauweise ausgeführt. Statt der Nordostumgehung schlägt die Bürgerinitiative vor, am Osteingang Darmstadts kostenlose Parkplätze anzubieten und einen kostenlosen Straßenbahntransfer in die Innenstadt. Überhaupt solle der öffentliche Nahverkehr mehr gefördert werden, ebenso der Ausbau des Radwegenetzes.“
B45er