Ein Bauloch
Erster Güte sogar. Gemeint ist der Bahnhof. Nein, er ist noch nicht in den Tunnel gestürzt, das wäre eine Was-Wenn-Erzählung. Vielmehr erscheint er wie das Zünglein an der Waage. Holländische Hamsterbacken nämlich kauften das gute Stück und erfüllten als erste Schnurs Wunsch, dass neue Investoren für die Region gewonnen werden müssten. Hier klappte das sogar ohne eine „Ortsumgehung“. Ausgerechnet aber diesen ersehnten Geldgebern nun will man ihr Eigentum durch Vorkaufsrechte der Stadt wieder entziehen. Als ich über meinen halben Meter Tunnel nachdachte, verwarf ich den Gedanken schon vier Tage später. Es war mir einfach nicht gelungen, so schnell eine Geliebte bei der Bank aufzutreiben und mein ganzes Bares dafür einzusetzen, käme einer Verschuldung gleich.
Millionäre sehen derartige Entscheidungen allerdings wesentlich gelassener. Schuldenmillionäre. Erbach, in dieser Who-is-Who-Liste mit knapp zehn Millionen Euro Miesen auf vorderem Rang, will sich nicht lumpen lassen. Das Bahnhof-Schnäppchen von 175.000 Euro klingt in der Gesamtkonstellation ohnehin wie ein Taschengeld. Dennoch fragt sich der Normalbürger, warum? Doofe Frage natürlich, denn „warum“ fragen nur Menschen, die nach Erklärungen suchen und erklären will sich in dieser Beziehung so recht niemand. Schlicht und ergreifend nämlich könnte herauskommen, dass die schlitzohrigen Niederländer aus der Untertunnelung Eigenkapital schlagen könnten oder und hier liegt der Hauptgrund, den Tunnel durch Grundbesitzrechte weiter verteuerten.
Tipp des Finanzexperten Dr. Übermuth: ENTEIGNUNG! Da werden die Käse-Heinis aus Antwerpen endlich mal gutes deutsches Recht kennen lernen und den Erbacher Kleingrundbesitzern an der geplanten Trassenführung gleich behandelt. Eine schöne Geste an die Europäische Union und potentielle einheimische Investoren.
Millionäre sehen derartige Entscheidungen allerdings wesentlich gelassener. Schuldenmillionäre. Erbach, in dieser Who-is-Who-Liste mit knapp zehn Millionen Euro Miesen auf vorderem Rang, will sich nicht lumpen lassen. Das Bahnhof-Schnäppchen von 175.000 Euro klingt in der Gesamtkonstellation ohnehin wie ein Taschengeld. Dennoch fragt sich der Normalbürger, warum? Doofe Frage natürlich, denn „warum“ fragen nur Menschen, die nach Erklärungen suchen und erklären will sich in dieser Beziehung so recht niemand. Schlicht und ergreifend nämlich könnte herauskommen, dass die schlitzohrigen Niederländer aus der Untertunnelung Eigenkapital schlagen könnten oder und hier liegt der Hauptgrund, den Tunnel durch Grundbesitzrechte weiter verteuerten.
Tipp des Finanzexperten Dr. Übermuth: ENTEIGNUNG! Da werden die Käse-Heinis aus Antwerpen endlich mal gutes deutsches Recht kennen lernen und den Erbacher Kleingrundbesitzern an der geplanten Trassenführung gleich behandelt. Eine schöne Geste an die Europäische Union und potentielle einheimische Investoren.
B45er