Eine durchschaubarer Plan
MELDUNG IM ODENWÄLDER ECHO - ERSCHIENEN BEREITS AM 08.04.2008:
„Zwar läuft die Frist für Bedenken und Anregungen im Planfeststellungsverfahren zum Neubau der Bundesstraße 45 (Ortsumgehung Erbach) für die Stadt erst am 5. Mai ab. Aber bereits zu Beginn dieser Woche kündigte Bürgermeister Reinhold Ruhr im Bau-, Verkehrs- und Denkmalpflegeausschuss kommentarlos an, „dass der Michelstädter Magistrat keine Einwände geltend machen wird“. Von der Planung ist auf Michelstädter Gemarkung allein ein Teilstück auf dem Rossbacher Weg betroffen. Dafür trägt bislang die Stadt die Straßenbaulast, ist also für ihren Unterhalt verantwortlich. Wenn dort nach der auf mindestens vier Jahre geplanten Bauzeit für die komplette Erbacher Ortsumgehung die neue Trasse der B 45 verläuft, erlischt diese Unterhaltsverpflichtung. Stattdessen bekommt die Stadt die Verantwortung für das alte Teilstück der B 45 zwischen der Stockheimer Kreuzung bis zur Gemarkungsgrenze in Richtung Erbach, weil dann die Bundes- zur Kreisstraße zurückgestuft werden soll. Die Baukosten für die 3293 Meter lange Umgehung inklusive dreier Brücken, zweier Tunnelbauwerke und aller Aufschüttungen und Erdeinschnitte wird auf fast 42 Millionen Euro geschätzt.“
Ein verspäteter Seitenhieb auf die nicht zustande gekommene Fusion beider Städte im Hinblick auf die Tatsache, dass gerade Erbach dieser Partnerschaft Einhalt gebot? Oder handelt es sich bei dieser seitens zumindest des Reinhold Ruhr unkommentierten Stellungnahme um die gezielte Vororientierung auf den vierspurigen Ausbau der Amorbacher Straße? Anlieger dieses Verkehrsbereiches, aber auch des entstehenden Nadelöhrs zwischen Hulster und Frankfurter Straße, dürften langsam schlaflose Nächte bekommen, denn bei einer Durchsetzung der „Ortsumgehung“ in Erbach würde genau da das Chaos ausbrechen. Ohne Schallmauern!
„Zwar läuft die Frist für Bedenken und Anregungen im Planfeststellungsverfahren zum Neubau der Bundesstraße 45 (Ortsumgehung Erbach) für die Stadt erst am 5. Mai ab. Aber bereits zu Beginn dieser Woche kündigte Bürgermeister Reinhold Ruhr im Bau-, Verkehrs- und Denkmalpflegeausschuss kommentarlos an, „dass der Michelstädter Magistrat keine Einwände geltend machen wird“. Von der Planung ist auf Michelstädter Gemarkung allein ein Teilstück auf dem Rossbacher Weg betroffen. Dafür trägt bislang die Stadt die Straßenbaulast, ist also für ihren Unterhalt verantwortlich. Wenn dort nach der auf mindestens vier Jahre geplanten Bauzeit für die komplette Erbacher Ortsumgehung die neue Trasse der B 45 verläuft, erlischt diese Unterhaltsverpflichtung. Stattdessen bekommt die Stadt die Verantwortung für das alte Teilstück der B 45 zwischen der Stockheimer Kreuzung bis zur Gemarkungsgrenze in Richtung Erbach, weil dann die Bundes- zur Kreisstraße zurückgestuft werden soll. Die Baukosten für die 3293 Meter lange Umgehung inklusive dreier Brücken, zweier Tunnelbauwerke und aller Aufschüttungen und Erdeinschnitte wird auf fast 42 Millionen Euro geschätzt.“
Ein verspäteter Seitenhieb auf die nicht zustande gekommene Fusion beider Städte im Hinblick auf die Tatsache, dass gerade Erbach dieser Partnerschaft Einhalt gebot? Oder handelt es sich bei dieser seitens zumindest des Reinhold Ruhr unkommentierten Stellungnahme um die gezielte Vororientierung auf den vierspurigen Ausbau der Amorbacher Straße? Anlieger dieses Verkehrsbereiches, aber auch des entstehenden Nadelöhrs zwischen Hulster und Frankfurter Straße, dürften langsam schlaflose Nächte bekommen, denn bei einer Durchsetzung der „Ortsumgehung“ in Erbach würde genau da das Chaos ausbrechen. Ohne Schallmauern!
B45er