Eine brandaktuelle Meldung
ORIGINALTEXT (nebst Bild) HR ONLINE VOM 17.04.2008:
„Die Bundesstraße 45 ist eine der wichtigsten Straßen im Odenwald. Ein Engpass wird mit dem Bau einer Umgehungsstraße um Höchst gerade entschärft. Jetzt läuft das Planfeststellungsverfahren für eine weitere Ortsumgehung und die soll mitten durch Erbach führen. Doch der Widerstand gegen das Projekt wächst. Nicht nur eine Bürgerinitiative kämpft gegen die aktuellen Pläne, auch im Planungs- und Bauausschuss ist das Vorhaben umstritten.
Mehr Tunnel oder gar keine Straße?
Die neue B 45 soll zwischen der Kernstadt und einem westlich gelegenen Wohngebiet verlaufen. Ein Tunnel und meterhohe Lärmschutzwände sollen die Bürger schützen. Doch die Pläne für den Tunnel halten viele für veraltet, da sich das benachbarte Wohngebiet inzwischen ausgedehnt hat. Deshalb fordern Magistrat und Bauausschuss einen deutlich längeren Tunnel: Mindestens 500 Meter mehr, heißt es im Entwurf für die Stellungnahme der Stadt Erbach.
Neben einer Bürgerinitiative wollen auch FDP und Grüne den Bau der Straße verhindern. Die Verlängerung des Tunnels würde die Kosten für das Projekt voraussichtlich um einen zweistelligen Millionenbetrag erhöhen. Bisher soll die Umgehungsstraße etwa 42 Millionen Euro kosten. Die Gegner erhielten bei der öffentlichen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Mittwochabend zwar viel Applaus, die Zustimmung des Gremiums blieb ihnen allerdings verwehrt.
`Kehrtwende kommt zu spät´
Bürgermeister Harald Buschmann (CDU) erinnerte daran, dass die Stadtverordneten vor drei Jahren mit großer Mehrheit für die Umgehungsstraße gestimmt haben und es jetzt für eine Kehrtwende zu spät sei. Am Ende beschließt der Ausschuss einen Entwurf für die Stellungnahme der Stadt. Darin wird gefordert, dass der Tunnel um mindestens 500 Meter verlängert werden soll. Über den Antrag sollen die Stadtverordneten in einer Woche abstimmen.“

„Die Bundesstraße 45 ist eine der wichtigsten Straßen im Odenwald. Ein Engpass wird mit dem Bau einer Umgehungsstraße um Höchst gerade entschärft. Jetzt läuft das Planfeststellungsverfahren für eine weitere Ortsumgehung und die soll mitten durch Erbach führen. Doch der Widerstand gegen das Projekt wächst. Nicht nur eine Bürgerinitiative kämpft gegen die aktuellen Pläne, auch im Planungs- und Bauausschuss ist das Vorhaben umstritten.
Mehr Tunnel oder gar keine Straße?
Die neue B 45 soll zwischen der Kernstadt und einem westlich gelegenen Wohngebiet verlaufen. Ein Tunnel und meterhohe Lärmschutzwände sollen die Bürger schützen. Doch die Pläne für den Tunnel halten viele für veraltet, da sich das benachbarte Wohngebiet inzwischen ausgedehnt hat. Deshalb fordern Magistrat und Bauausschuss einen deutlich längeren Tunnel: Mindestens 500 Meter mehr, heißt es im Entwurf für die Stellungnahme der Stadt Erbach.
Neben einer Bürgerinitiative wollen auch FDP und Grüne den Bau der Straße verhindern. Die Verlängerung des Tunnels würde die Kosten für das Projekt voraussichtlich um einen zweistelligen Millionenbetrag erhöhen. Bisher soll die Umgehungsstraße etwa 42 Millionen Euro kosten. Die Gegner erhielten bei der öffentlichen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Mittwochabend zwar viel Applaus, die Zustimmung des Gremiums blieb ihnen allerdings verwehrt.
`Kehrtwende kommt zu spät´
Bürgermeister Harald Buschmann (CDU) erinnerte daran, dass die Stadtverordneten vor drei Jahren mit großer Mehrheit für die Umgehungsstraße gestimmt haben und es jetzt für eine Kehrtwende zu spät sei. Am Ende beschließt der Ausschuss einen Entwurf für die Stellungnahme der Stadt. Darin wird gefordert, dass der Tunnel um mindestens 500 Meter verlängert werden soll. Über den Antrag sollen die Stadtverordneten in einer Woche abstimmen.“

B45er
Mal an die eigene Nase fassen
Jedwede Form von „Verträglichkeit“ allerdings sollte immer einer NOTWENDIGKEIT bedürfen, mit nachhaltigen Fakten jedoch lässt sich letztere zweifelsfrei widerlegen.