Eine dunkle Vergangenheit
Vor dem Hintergrund der sehr eiligen Durchsetzungsmaßnahmen zum Bau der „Umgehungsstraße“ macht ein Presseartikel des Landratsamtes Odenwaldkreis vom 23.01.2006 sehr nachdenklich. Darin heißt es: „Mit dem dringenden Appell und der ausdrücklichen Bitte, den Feinstaub-Aktionsplan Darmstadt zumindest punktuell zu überdenken, hat sich der Landrat des Odenwaldkreises, Horst Schnur, an das Hessische Umweltministerium, das Hessische Verkehrsministerium sowie den Darmstädter Oberbürgermeister Walter Hoffmann, gewandt. Schnur verlangt ... `großzügige Ausnahmeregelungen vom Nachtfahrverbot für Betriebe mit besonderem Bedarf´. Der Landrat bezieht sich dabei auf Pläne von Kommunen aus dem Darmstädter Umland, Streckenabschnitte für Lkw zu sperren, auf die der Schwerlastverkehr infolge des Durchfahrtverbots in Darmstadt ausweichen könnte.
Schnur macht noch einmal auf die Tatsache aufmerksam, dass der Odenwaldkreis im Vorfeld der Diskussion um den Feinstaub-Aktionsplan Darmstadt `bewusst ausgegrenzt wurde´ und nun aufgrund der vorgesehenen Beschilderung das `ganze Ausmaß der Auswirkungen für das Umland und insbesondere für den Odenwaldkreis erkennbar ist´.“
Man muss etwas zwischen den Zeilen lesen können, um zu begreifen.
Horst Schnur (!) wandte sich an das Hessische Umweltministerium, das Hessische Verkehrsministerium und in gleichem Zusammenhang an den Hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung mit abschließend klareren Worten: „Zusammen mit der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung bin ich daher seit Jahren bemüht, Maßnahmen zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der B 45 aber auch der B 38 als die Hauptverkehrsachsen des Odenwaldkreises in Nord-Süd-Richtung zu ergreifen und umzusetzen ...“
Im Normalfall vergeht einem beim Lesen dieser Forderung und des damit einhergehenden politischen Drucks das Lachen. Im Normalfall. ...

Schnur macht noch einmal auf die Tatsache aufmerksam, dass der Odenwaldkreis im Vorfeld der Diskussion um den Feinstaub-Aktionsplan Darmstadt `bewusst ausgegrenzt wurde´ und nun aufgrund der vorgesehenen Beschilderung das `ganze Ausmaß der Auswirkungen für das Umland und insbesondere für den Odenwaldkreis erkennbar ist´.“
Man muss etwas zwischen den Zeilen lesen können, um zu begreifen.
Horst Schnur (!) wandte sich an das Hessische Umweltministerium, das Hessische Verkehrsministerium und in gleichem Zusammenhang an den Hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung mit abschließend klareren Worten: „Zusammen mit der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung bin ich daher seit Jahren bemüht, Maßnahmen zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der B 45 aber auch der B 38 als die Hauptverkehrsachsen des Odenwaldkreises in Nord-Süd-Richtung zu ergreifen und umzusetzen ...“
Im Normalfall vergeht einem beim Lesen dieser Forderung und des damit einhergehenden politischen Drucks das Lachen. Im Normalfall. ...

B45er
J. Fischer