Eine Relativitätstheorie
Zählen kann man heutzutage alles. Münzen und Geldscheine, Tickets für die Fußball-EM, Laborkolonien, Besucher einer Homepage, Backwaren und so weiter und so fort. Dafür gibt es natürlich Automaten. Bei PKWs, LKWs und auch Straßenbaugegnern sieht das etwas anders aus. Zwar gibt es für die ersten beiden Kategorien einen Radar-Zählautomaten, aber wer hört schon gern das Wort RADAR. Also wird (auf Rückfrage beim ASV Bensheim) die sogenannte händische Variante vorgezogen, schlicht und ergreifend setzt man Schülerinnen und Schüler an eine Kreuzung (Man vermeidet den Einsatz von Straßenbaubeamten, da diese innerhalb kürzester Zeit einschliefen.) und lässt unbedarfte Neunklässler an fragwürdiger Frischluft Striche machen. Schön gerade sollten diese sein, in sauberen Abständen, damit eine Auswertung leicht möglich ist.
In unserer Verwandtschaft lebt solch ein personifizierter Fahrzeugzählautomat, ein echt zu jeder Gaudi aufgelegter Teenager. Bei einem Familientreffen vor kurzer Zeit kam die händische Variante ins Gespräch und – nennen wir ihn einfach Z. – aus dem Lachen nicht mehr heraus. „Gezählt“, so prustete er, „hat da doch keine Sau! Wir ham uns n Bier geholt und als XXX* kam, warn ganz viele Striche auf dem Zettelblock.“ Sein Grinsen während des Kurzberichtes erinnert mich an meine eigenen Jugendsünden, aber das ist ein anderes Thema.
Mit diesem Strichergebnis nunmehr beschäftigt sich eine Woche später ein Straßenbaubeamter. Schlaftrunken tippt er die „Ergebnisse“ in seine Rechenmaschine (auf Nachfrage beim ASV Bensheim gibt es solche) und lässt Striche zu Balken werden. Balkendiagrammen, welche relativ genau eine Prognose abzeichnen. Eine Prognose des zu erwartenden Fahrzeugaufkommens. Da die Rechenmaschine das Denken zumindest dieses Beamten ersetzt, sagt sie ein Chaos voraus. Das zu erwartende Verkehrschaos auf der B45. Was ich damit eigentlich sagen will? Irgendwie ist eben alles im Leben relativ. Auch die Theorie.
(*XXX bedeutet nicht drei Kreuze, sondern schlicht und ergreifend die Vermeidung des Namens des gebeutelten Lehrers.)
In unserer Verwandtschaft lebt solch ein personifizierter Fahrzeugzählautomat, ein echt zu jeder Gaudi aufgelegter Teenager. Bei einem Familientreffen vor kurzer Zeit kam die händische Variante ins Gespräch und – nennen wir ihn einfach Z. – aus dem Lachen nicht mehr heraus. „Gezählt“, so prustete er, „hat da doch keine Sau! Wir ham uns n Bier geholt und als XXX* kam, warn ganz viele Striche auf dem Zettelblock.“ Sein Grinsen während des Kurzberichtes erinnert mich an meine eigenen Jugendsünden, aber das ist ein anderes Thema.
Mit diesem Strichergebnis nunmehr beschäftigt sich eine Woche später ein Straßenbaubeamter. Schlaftrunken tippt er die „Ergebnisse“ in seine Rechenmaschine (auf Nachfrage beim ASV Bensheim gibt es solche) und lässt Striche zu Balken werden. Balkendiagrammen, welche relativ genau eine Prognose abzeichnen. Eine Prognose des zu erwartenden Fahrzeugaufkommens. Da die Rechenmaschine das Denken zumindest dieses Beamten ersetzt, sagt sie ein Chaos voraus. Das zu erwartende Verkehrschaos auf der B45. Was ich damit eigentlich sagen will? Irgendwie ist eben alles im Leben relativ. Auch die Theorie.
(*XXX bedeutet nicht drei Kreuze, sondern schlicht und ergreifend die Vermeidung des Namens des gebeutelten Lehrers.)
B45er